Berg Zion, Religiöser Hügel in Jerusalem, Israel
Mount Zion ist ein Hügel nahe der südlichen Stadtmauer der Altstadt von Jerusalem in Israel. Die Erhebung trägt mehrere Gebäude wie die Dormitio-Abtei und das Davidsgrab sowie einen kleinen Friedhof auf ihrer Kuppe.
Die frühen israelitischen Könige regierten von dieser Anhöhe aus, bevor der Tempelberg zum religiösen Zentrum wurde. Im Lauf der Jahrhunderte wechselten christliche und muslimische Herrscher die Kontrolle über die Stätte.
Der Name kommt aus dem Hebräischen und wird heute als heilige Stätte von Juden, Christen und Muslimen besucht. Jede Religionsgemeinschaft verbindet den Hügel mit eigenen Traditionen und betet an verschiedenen Gebäuden entlang der Wege.
Wer durch das Zionstor aus dem armenischen Viertel kommt, erreicht den Hügel ohne großen Aufstieg. Die Wege auf der Kuppe sind schmal und an Feiertagen oft gut besucht.
Zwischen 1948 und 1967 blieb diese Stelle der einzige Punkt, von dem aus jüdische Besucher die ehemaligen heiligen Orte im geteilten Jerusalem sehen konnten. Viele kamen damals hierher, um wenigstens aus der Ferne zu beten.
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