Chamber of the Holocaust, Holocaust-Museum auf dem Berg Zion, Jerusalem, Israel
Die Kammer des Holocaust ist ein Gedenkmuseum auf dem Berge Zion und zeigt zehn Ausstellungsräume mit Gedenktafeln, Objekten und religiösen Gegenständen aus Konzentrationslagern in ganz Europa. Die Räume sind dicht mit Handschriften und persönlichen Gegenständen gefüllt, die von den Besuchen aus nächster Nähe einen starken Eindruck hinterlassen.
Das Museum wurde 1949 als erstes Holocaustmuseum in Israel gegründet und entstand unter der Leitung von Rabbiner Dr. Samuel Zangvil Kahane. Es war ein Projekt des Staates Israel in seinen frühen Jahren, um die Erinnerung an die europäischen Gemeinden zu bewahren.
Der Ort wird von Überlebenden und Nachfahren aufgesucht, die hier ihrer verlorenen Gemeinschaften gedenken. Man spürt eine tiefe Verbundenheit mit der Geschichte, wenn Kerzen angezündet werden und Gebete gesprochen werden.
Besucher müssen sich vorher anmelden, da das Museum nur mit Terminvergabe zugänglich ist. Das Museu finanziert sich durch Spenden und freiwillige Beiträge, weshalb man sein Besuchserlebnis unterstützen kann, wenn man möchte.
Die Wände sind bedeckt mit mehr als 2000 Gedenktafeln in Hebräisch, Jiddisch und Englisch, jede ein persönliches Zeichen für eine zerstörte Gemeinde. Diese Namen und Inschriften bilden ein visuelles Monument, das die Individualität und Geschichte jeder Gruppe bewahrt.
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