Gehinnom, Tal in Jerusalem, Israel
Gehenna ist ein Tal, das sich am südlichen Rand der Jerusalemer Altstadt entlangzieht und sich nahe dem Schiloach-Teich mit dem Kidrontal vereinigt. Seine Hänge tragen heute Vegetation und führen durch eine schmale, felsige Landschaft, die sich zwischen den Hügeln der Stadt hindurchwindet.
In der Zeit des Ersten Tempels war das Tal Schauplatz von Opferritualen, die von einigen judäischen Königen durchgeführt und später von Propheten verurteilt wurden. König Josia ließ die Kultstätten im Tal zerstören, um solche Praktiken zu beenden.
Der Name des Tals wurde zum Begriff Gehenna in religiösen Schriften, der für einen Ort der Abrechnung steht. Dieser Ausdruck findet sich in jüdischen, christlichen und islamischen Überlieferungen gleichermaßen.
Wanderwege verbinden das Tal mit der Jerusalemer Altstadt und ermöglichen es Besuchern, die Umgebung zu Fuß zu erkunden. Die Route führt durch unebenes Gelände, daher sind festes Schuhwerk und ein gewisses Maß an Mobilität hilfreich.
Das Tal markiert die niedrigste Erhebung innerhalb Jerusalems und beherbergt Überreste alter Begräbnisstätten aus mehreren Epochen. Archäologen entdeckten Fragmente von Keramik und Grabkammern, die Aufschluss über frühe Bestattungsbräuche geben.
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