Megiddo, Kibbuz im Jezreel-Tal, Israel.
Der Kibbutz Megiddo ist eine Siedlung im Norden Israels, die auf einer Höhe von 155 Metern liegt und Wohngebäude sowie Landwirtschaftsanlagen beherbergt. Das Gelände erstreckt sich über das Gebiet des Megiddo Regional Council mit Restaurants und verschiedenen Gemeinschaftseinrichtungen.
Die Siedlung wurde 1949 von Holocaust-Überlebenden aus Ungarn und Polen gegründet und verwandelte brachliegendes Land in ein produktives Landwirtschaftsgelände. Diese Gründung war Teil der Bewegung, verlassene Gebiete durch Gemeinschaftsarbeit und Entschlossenheit neu zu besiedeln.
Die Gemeinschaft betreibt Keramik- und Fitnesswerkstätten sowie ein Tätowierstudio, die zeigen, wie sich traditionelle Kibbutz-Lebensweisen in der Gegenwart ausdrücken. Besucher können sehen, wie diese Aktivitäten das tägliche Leben prägen und moderne Formen gemeinschaftlichen Miteinanders widerspiegeln.
Der Ort liegt in der Nähe der Bundesstraße 65, die Hadera mit Afula verbindet und einen guten Zugang bietet. Besucher können die Umgebung erkunden und im Restaurant Sigali italienische Speisen genießen.
Das Gelände liegt etwa einen Kilometer vom archäologischen Ort Tel Megiddo entfernt, wo Ausgrabungen zwanzig Siedlungsschichten aufdeckten. Diese Schichten erzählen die Geschichte von Jahrtausenden menschlicher Besiedlung an diesem strategisch wichtigen Ort.
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