Davidsstadt, Archäologische Stätte in Ost-Jerusalem, Israel
Die Stätte erstreckt sich entlang eines schmalen Bergkamms zwischen dem Kidrontal und dem Tyropoeontal und bewahrt freigelegte Fundamente, Mauern und Räume aus verschiedenen Epochen. Mehrere Ebenen zeigen sich übereinander, wobei ältere Schichten unter späteren liegen und einen Einblick in die bauliche Entwicklung über Jahrhunderte geben.
Grabungen, die im 19. Jahrhundert begannen, legten Befestigungsanlagen und Wassersysteme frei, die bis in die Bronzezeit zurückreichen. Spätere Funde zeigen, wie die Stadt in der Eisenzeit weiter ausgebaut wurde, als sie als politisches und religiöses Zentrum diente.
Der Name bezieht sich auf König David, dessen Hauptstadt hier um das 10. Jahrhundert v. Chr. entstanden sein soll. Besucher können heute zwischen archäologischen Ausgrabungen gehen, die das alte Stadtleben mit Straßen, Häusern und Werkstätten zeigen, wo Menschen damals wohnten und arbeiteten.
Der Siloam-Tunnel kann zu Fuß durchquert werden, wobei Besucher durch knietiefes Wasser waten müssen und eine Taschenlampe benötigen, da die Passage stellenweise sehr eng und dunkel ist. Festes Schuhwerk und Wechselkleidung sind ratsam, weil der Weg feucht und rutschig sein kann.
Die Gihon-Quelle am Fuß des Hügels lieferte seit Jahrtausenden Wasser für die Bewohner und war der Grund, warum sich die Siedlung genau an dieser Stelle entwickelte. Der Tunnel wurde durch den Felsen gehauen, um das Wasser in Zeiten der Belagerung sicher in die Stadt zu leiten.
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