Какун, Mittelalterliche Festung bei Netanya, Israel
Die Kakun-Festung steht auf einem Hügel mit massiven Mauern, die als rechteckige Struktur angelegt sind. Die Anlage war klein und kompakt konzipiert, um als befestigter Außenposten zu funktionieren.
Die Festung entstand im 12. Jahrhundert als Wehranlage an einer wichtigen Handelsroute. Sie wechselte mehrmals den Besitzer und wurde schließlich zerstört, bevor die Ruinen bis heute erhalten blieben.
Der arabische Name Qaqun geht auf die Kreuzfahrerform Caco oder Kakoona zurück, und Sultan Baibars wandelte die Templerkirche nach 1260 in eine Moschee um. Unter mamlukischer Herrschaft wurde das Dorf zu einer Post- und Handelsstation an der Straße von Damaskus nach Ägypten; Anfang des 14. Jahrhunderts entstand dort auf Befehl des Gouverneurs von Gaza ein Khan.
Der Ort ist über Land zu erreichen und liegt auf einem offenen Gelände, das man leicht besuchen kann. Besucher sollten feste Schuhe tragen, da man auf unebenem Boden zwischen den Mauern geht.
1271 versuchte Prinz Eduard, der spätere König von England, vergeblich, Qaqun von den Mamluken zurückzuerobern. Später war der Ort eine der wichtigsten mamlukischen Poststationen; Napoleons Armee besiegte hier osmanische Truppen, bevor sie zur Belagerung von Akko weiterzog.
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