Musi, Hauptfluss in Telangana, Indien
Der Musi ist ein größerer Zufluss in Telangana, der durch Hyderabad fließt und sich über etwa 240 Kilometer erstreckt, bevor er in den Krishna mündet. Das Flussbett teilt sich in mehrere Abschnitte, wobei Brücken die zwei Hälften der Stadt verbinden und das Wasser während der Monsunzeit deutlich anschwillt.
Die ersten festen Siedlungen am Flussufer entstanden vor Jahrhunderten, als lokale Herrscher das Wasser zur Bewässerung nutzen wollten. Nach der verheerenden Überschwemmung von 1908 ordnete der Nizam den Bau zweier Stauseen an, um künftige Katastrophen zu verhindern.
Der Name leitet sich vom Sanskrit-Wort für Maus ab, was vermutlich die Form des Flusslaufs beschreibt. An den Ufern sieht man heute Leute beim Wäschewaschen, Fischer werfen ihre Netze aus und Händler bieten frisches Gemüse auf nahegelegenen Märkten an.
Man erreicht das Ufer von vielen Stellen in der Stadt aus, wobei die Zugänglichkeit je nach Jahreszeit und Wasserstand schwankt. Während der Regenzeit kann das Wasser trüb werden und Strömungen werden stärker, weshalb man Vorsicht walten lassen sollte.
Im 16. Jahrhundert galt das Wasser als so rein, dass Herrscher es in Krügen für den persönlichen Gebrauch lagern ließen. Heute wohnen Millionen von Menschen entlang seines Verlaufs, wodurch sich die Wasserqualität und die Nutzung grundlegend gewandelt haben.
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