Nubra-Tal, Verwaltungsbezirk im Distrikt Leh, Indien
Das Nubra Tehsil ist ein Verwaltungsbezirk im Leh-Distrikt, der sich über Täler und Berge erstreckt. Die Landschaft umfasst Sandwüsten, schneebedeckte Gipfel und Flüsse, die sich in einer Höhe von etwa 3000 Metern treffen.
Das Gebiet war ein wichtiger Knotenpunkt der antiken Seidenstraße, die Tibet mit Zentralasien verband. Diese historische Handelsroute ermöglichte den Austausch von Waren und Ideen über Bergpässe zwischen verschiedenen Kulturen.
Buddhistische Gemeinschaften prägen das Gebiet durch ihre Klöster und Praktiken, während baltische Muslime in Dörfern nahe der Grenzlinie ihre Bräuche bewahren. Beide Gruppen leben hier seit Generationen und haben ihre eigenen Feste und religiösen Orte.
Um das Gebiet zu erreichen, muss man den Khardung-La-Pass von Leh aus überqueren, was eine kurvenreiche Fahrt durch hohe Pässe bedeutet. Besucher sollten beachten, dass Reisedokumente und Genehmigungen erforderlich sind und das Wetter die Zugänglichkeit beeinflussen kann.
In den Sanddünen von Hunder leben doppelhöckrige Kamele, die in dieser kalten Wüsten-Landschaft zu sehen sind und Ritte anbieten. Diese Tiere sind eine überraschende Entdeckung in der Höhe und werden von Besuchern oft als unvergessliches Highlight empfunden.
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