Paigah Tombs, Adelsfriedhof in Phisal Banda, Indien
Die Paigah-Gräber sind eine Grabanlage mit Marmormausoleen, die Steinsiebdrucke, aufwändige Schnitzereien und geometrische Muster aufweisen und sich über mehrere Hektar ausbreiten. Die Anlage besteht aus mehreren Strukturen mit unterschiedlichen Grädern von Verzierung, die sich über das gesamte Gelände verteilen.
Die Begräbnisstätte wurde 1786 gegründet, als Abdul Fateh Khan, ein Militärkommandant und Adeliger, der den Nizamen von Hyderabad diente, hier beigesetzt wurde. Diese Gründung markierte den Beginn einer bedeutenden Familiengruft für die Paigah-Aristokratie.
Die Begräbnisstätte zeigt eine Mischung aus verschiedenen architektonischen Einflüssen, bei denen indische, islamische, französische und italienische Stilelemente sichtbar miteinander verwoben sind. Besucher können diese kulturelle Vermischung in den aufwändigen Steinmetzarbeiten und geometrischen Mustern erkennen, die an den Mausoleen zu sehen sind.
Die Anlage liegt etwa 7 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und ist täglich für Besucher zugänglich. Lokale Busse und Motorrikschas bieten eine bequeme Möglichkeit, den Ort zu erreichen.
Die Anlage beherbergt 35 verschiedene Arten von Kalksteinsieben, von denen einige bemerkenswert dünn sind. Am Denkmal der Ladli Begum befindet sich eine Terrakotta-Gitterarbeit, die gerade einmal einen Millimeter dick ist.
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