Sana Caves, Buddhistischer Höhlenkomplex im Bezirk Junagadh, Indien.
Die Sana Caves sind eine in den Fels gehauene buddhistische Anlage im Distrikt Junagadh im indischen Bundesstaat Gujarat, die sich über drei Hänge eines Plateaus erstreckt, das den Fluss Rupen überblickt. Die Anlage umfasst 62 Kammern unterschiedlicher Größe, von denen die größte, Bhima-ni-Cori genannt, besonders tief in den Fels reicht.
Die Höhlen wurden ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. als Rückzugsorte für buddhistische Mönche in den Fels gehauen. Im Laufe der Zeit wuchs die Anlage zu einem Ort, an dem sich religiöse Gemeinschaften über viele Generationen niederließen.
Die Höhlen zeigen buddhistische Bauelemente wie Stupas, Chaityas und Viharas, die noch heute gut erkennbar sind. Beim Durchgang durch die Kammern lässt sich ablesen, wie diese Räume für Gemeinschaft und Andacht genutzt wurden.
Das Gelände liegt auf einem Plateau mit unebenem Untergrund, daher sind festes Schuhwerk und etwas Kondition für den Aufstieg empfehlenswert. Ein Besuch in der Trockenzeit macht das Erkunden der verschiedenen Hänge deutlich angenehmer als während des Monsuns.
Kammer 48 ist anders gestaltet als die übrigen: Sie enthält zwei getrennte Hallen mit steinernen Bänken entlang der Wände. Diese Anordnung deutet darauf hin, dass der Raum für eine bestimmte Form von Versammlungen oder Unterweisungen vorgesehen war.
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