Barahoti, Bergweide im Bezirk Chamoli, Indien
Barahoti ist eine Bergweide auf 4.700 Metern Höhe in Uttarakhand, bestehend aus einem sanft geneigten Grasland von etwa 80 Quadratkilometern. Das Gebiet erstreckt sich in der Nähe der chinesischen Grenze und bildet eine offene, natürliche Hochebene.
Das Gebiet wurde 1958 von Indien und China als umstrittene Region festgelegt, wobei beide Nationen Militärkräfte von dort ausschlossen. Diese Vereinbarung machte Barahoti zu einem seltenen Beispiel für entmilitarisierte Zonen in einem ansonsten gespannten Grenzgebiet.
Die Weide dient seit langem als Weidegründe, wo Hirten aus dem Niti-Tal und tibetische Viehhalter ihre Herden während verschiedener Jahreszeiten betreuen. Das Land ist ein Ort des Austauschs zwischen Kulturen, an dem Menschen aus unterschiedlichen Traditionen friedlich zusammenleben.
Besucher müssen Genehmigungen von lokalen Behörden einholen, um das Gebiet zu betreten, und sollten auf schwierige Höhenbedingungen vorbereitet sein. Der Trekking-Weg ab Rimkhim ist anspruchsvoll und erfordert gute physische Verfassung.
Ein bemerkenswerter Aspekt ist, dass Grenztruppen dieses Gebiet ohne Waffen patrouillieren, was nach Verhandlungen um 2000 festgelegt wurde. Diese seltene Regelung macht Barahoti zu einem Ort, an dem Sicherheitsmaßnahmen mit friedlicher Absicht verbunden sind.
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