Arar Border Crossing, Grenzübergang in Al-Nukhayb, Irak
Der Arar-Grenzübergang ist der wichtigste Landübergang zwischen dem Irak und Saudi-Arabien, der sich in der westlichen Wüstenregion des Irak im Bezirk Nukhaib befindet. Er verfügt über Zollgebäude, Sicherheitskontrollpunkte und Verwaltungsbüros auf beiden Seiten der Grenze.
Der Übergang wurde nach dem Golfkrieg von 1991 geschlossen und blieb 30 Jahre lang versiegelt, wodurch die direkte Landverbindung zwischen den beiden Ländern unterbrochen wurde. Im November 2020 wurde er wiedereröffnet und stellte die Reiseverbindungen wieder her.
Während der Hajj-Saison versammeln sich irakische Pilger an diesem Übergang, bevor sie nach Saudi-Arabien weiterreisen, was dem Ort eine religiöse Bedeutung verleiht. Auf beiden Seiten der Grenze ist eine Moschee vorhanden, die den Reisenden während des Aufenthalts dient.
Reisende sollten für die Grenzformalitäten, einschließlich Dokumentenprüfungen und Sicherheitskontrollen, ausreichend Zeit einplanen, da diese sorgfältig durchgeführt werden. Der Übergang kann während Feiertagen und der Hajj-Saison besonders stark frequentiert sein.
Lokale Bauern aus der Gegend um Nukhaib nutzen diesen Übergang, um Gemüse nach Saudi-Arabien zu exportieren, was für eine der am wenigsten entwickelten Regionen des Irak eine wichtige Einnahmequelle darstellt. Dieser landwirtschaftliche Handel über die Grenze ist nach der Wiedereröffnung schnell gewachsen und unterstützt Familien in der umliegenden Wüstenregion.
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