Imam-Husain-Schrein, Islamisches Mausoleum und Moschee in Karbala, Irak.
Das Imam-Husain-Mausoleum ist eine Grabstätte und Moschee in Karbala im Irak, die aus mehreren miteinander verbundenen Gebäuden mit einer großen goldenen Hauptkuppel besteht. Die Gebetshallen und Innenhöfe sind mit blauem und türkisem Fliesenwerk sowie arabischer Schrift an Wänden und Bögen verziert.
Die Stätte markiert den Ort, an dem Hussein ibn Ali im Jahr 680 bei der Schlacht von Kerbala starb. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach erweitert und nach Zerstörungen wieder aufgebaut.
Der Name bezieht sich auf Hussein ibn Ali, eine zentrale Figur des schiitischen Islam, dessen Grab Pilger aus der ganzen Welt anzieht. Besucher sehen hier Gläubige beim Gebet, beim Berühren der Gitterwände und beim stillen Verweilen in den Innenhöfen.
Die Anlage hat getrennte Eingänge und Bereiche für Männer und Frauen. Es ist ratsam, vor religiösen Feiertagen mit großem Andrang zu rechnen und entsprechende Kleidung mitzubringen.
Über der Grabkammer hängt eine Metallgitterstruktur, die mit Edelsteinen und Metallen verziert ist, die Anhänger über Jahrhunderte gespendet haben. Diese Gaben bilden eine glänzende Schicht, die bei Lichteinfall funkelt.
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