Große Moschee von Kufa, Islamische Moschee in Kufa, Irak
Die Große Moschee von Kufa ist eine islamische Moschee in Kufa, Irak, die sich über eine große Fläche erstreckt und mehrere Gebetsräume sowie Innenhöfe umfasst. Die Architektur zeigt traditionelle islamische Muster mit Bögen, Säulen und geometrischen Verzierungen an Wänden und Decken.
Die Moschee wurde im 7. Jahrhundert nach Christus von Saad ibn Abi Waqqas gegründet und war das erste Bauwerk der neu gegründeten Stadt Kufa. Später diente sie als zentrale Moschee während des Kalifats von Ali ibn Abi Talib, der hier predigte und regierte.
Muslimische Gläubige betrachten diesen Ort als eine der ältesten Moscheen der islamischen Welt und besuchen ihn als Pilgerstätte. Viele Besucher kommen gezielt zum Schrein von Muslim ibn Aqeel, einem frühen Anhänger von Ali ibn Abi Talib, der hier begraben liegt.
Die Moschee hat separate Bereiche für Männer und Frauen, die jeweils eigene Eingänge und Gebetsflächen haben. Besucher finden überall im Komplex Wasserbrunnen und Einrichtungen für rituelle Waschungen vor dem Gebet.
Die Grenzen des heiligen Geländes wurden nach historischen Berichten durch das Abschießen von vier Pfeilen in verschiedene Himmelsrichtungen festgelegt. Diese Methode bestimmte die ursprüngliche Form und Ausdehnung des Moscheegeländes in der frühen islamischen Zeit.
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