Al-Nukhailah Mosque, Mittelalterliche Moschee in Al Kifl, Irak.
Die Al-Nukhailah-Moschee ist ein mittelalterliches Heiligtum in Al Kifl und beherbergt eine charakteristische konische Mukarnas-Kuppel, die etwa 20 Meter in die Höhe ragt. Das Gebäude wird durch mehrere persische Inschriften an seinen Minarettmauern geprägt und dient als wichtiges religiöses Zentrum der Region.
Das Heiligtum wurde 1316 unter der Herrschaft von Abu Sa'id Bahadur Khan erbaut, nachdem sein Vater Öljaitü die Schutzherrschaft über die heilige Stätte erhalten hatte. Diese Gründung markierte die Etablierung eines wichtigen Pilgerortes in der Region.
Die Moschee beherbergt das Grab des Propheten Ezechiel und verbindet islamische Bedeutung mit jüdischen Traditionen, da mehrere jüdische Heilige in der Nähe des Hauptschreins verehrt werden. Dieser Ort zieht Pilger beider Glaubensrichtungen an, die gemeinsam Respekt vor den heiligen Stätten zeigen.
Der Zugang zum Heiligtum erfolgt über die Stadt Al Kifl in der Provinz Babylon, südlich von Hilla gelegen, wo regelmäßig religiöse Zeremonien stattfinden. Besucher sollten sich bewusst sein, dass dies ein aktiver Ort des Gebets ist und angemessene Respekt- und Kleidungsnormen befolgt werden sollten.
Im Jahr 2014 finanzierten iranische Unternehmen und die schiitische Wakf-Gemeinde ein Restaurierungsprojekt von 800 Millionen Dinar, das sich hauptsächlich auf die Minarette konzentrierte. Diese umfangreiche Erneuerung half, das historische Bauwerk für künftige Generationen zu bewahren.
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