Schusch, Stadt im Iran
Shush ist eine kleine Stadt in der südlichen Region Irans, die über antike Ruinen und archäologische Stätten aus tausenden Jahren erbaut wurde. Die Stadt liegt in der Nähe von drei Flüssen und zeigt eine Mischung aus modernen Gebäuden und alten Überresten, wobei die Straßen ruhig sind und lokale Märkte frische Produkte und Handwerkswaren anbieten.
Die Stadt entwickelte sich aus der antiken Metropole Susa, deren Besiedlung etwa 7000 Jahre zurückgeht und die unter den Elamiten zu ihrer Hauptstadt wurde. Später machte König Darius um 500 v.Chr. die Stadt erneut bedeutsam, indem er sie zur Residenz und zum Verwaltungszentrum des Persischen Reiches erhob.
Der Name Shush stammt von der antiken Stadt Susa ab, die hier vor tausenden Jahren stand. Die heutigen Bewohner leben inmitten dieser Geschichte, in einem Ort, wo traditionelle Gewohnheiten und alte Überreste nebeneinander existieren.
Der beste Zeitpunkt für einen Besuch sind die kühleren Monate, da die Sommer extrem heiß werden und Temperaturen über 50 Grad Celsius erreichen können. Die Stadt ist mit dem Zug von Ahvaz, einer nahegelegenen größeren Stadt mit internationalen Flügen, erreichbar, was die Anreise aus dem In- und Ausland ermöglicht.
Im Jahr 2020 erlebte die Stadt ein seltenes Schneefall-Ereignis, das erste seit langem, was die Bewohner besonders freute und in Erinnerung blieb. Diese unerwartete Naturerscheinung in einer Region mit extrem trockenen Sommern zeigt die Besonderheit des lokalen Klimas.
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