Chupan Chapel, Armenische Kapelle nahe des Aras-Flusses, Region Jolfa, Iran.
Die Chupan-Kapelle ist eine armenisch-apostolische Kapelle in der Provinz Ost-Aserbaidschan im Iran, erbaut aus Stein und Mörtel. Sie besitzt einen kreuzförmigen Grundriss und schlichte, unverputzte Wände, die den traditionellen armenischen Baustil deutlich zeigen.
Die Kapelle wurde im frühen 16. Jahrhundert errichtet, um den spirituellen Bedürfnissen der Hirten in diesem abgelegenen Bergtal zu dienen. Im 19. Jahrhundert wurde sie grundlegend erneuert, was ihr langfristiges Fortbestehen sicherte.
Der Name der Kapelle geht auf zwei armenisch-christliche Hirtenbrüder zurück, die in diesem abgelegenen Berggebiet lebten und beteten. Die schlichte Steinarchitektur ohne jeglichen Schmuck spiegelt noch heute die einfache, erdverbundene Frömmigkeit dieser Gemeinschaft wider.
Die Kapelle liegt in einem Hochgebirgsgebiet nahe dem Fluss Aras und ist über die Route zum Kloster Sankt Stepanos in Ost-Aserbaidschan erreichbar. Besucher sollten mit unebenen Wegen und wechselhaften Bergwetterbedingungen rechnen.
Obwohl die Kapelle offiziell als iranisches Nationalerbe eingetragen ist, liegt sie so abseits der üblichen Wege, dass viele Besucher des nahen Klosters Sankt Stepanos sie nie zu sehen bekommen. Wer den zusätzlichen Weg auf sich nimmt, findet eine der wenigen armenischen Sakralstätten im Iran, die noch immer in ihrer ursprünglichen Umgebung stehen.
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