Triest, Hafenstadt in Friaul-Julisch Venetien, Italien
Trieste liegt am nordöstlichen Rand Italiens und erstreckt sich entlang der Küste der Adria, eingerahmt von Hügeln im Hinterland. Die Uferzone verläuft flach, während weiter oben enge Gassen zwischen alten Gebäuden aufsteigen.
Von 1382 bis 1918 gehörte die Stadt zum Habsburgerreich und diente als Haupthafen für den Überseehandel. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie italienisch, was ihre politische und wirtschaftliche Ausrichtung grundlegend veränderte.
Kaffeehäuser säumen die Gassen, und die Bewohner treffen sich dort für Gespräche, die Stunden dauern können. Man hört oft Italienisch, Slowenisch und Deutsche im gleichen Viertel, was den Alltag spürbar mehrstimmig macht.
Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, obwohl die Anstiege ins Hinterland steil werden können. Der Hafen bleibt ein wichtiger Punkt für Kaffeeimporte, und die Stadt funktioniert das ganze Jahr über als Wirtschaftszentrum.
Der Bora, ein kalter Fallwind vom Karstplateau, fegt regelmäßig durch die Straßen und erreicht manchmal 150 Kilometer pro Stunde. Seile werden entlang der Gehwege gespannt, damit Fußgänger bei Sturm Halt finden.
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