Entracque, italienische Gemeinde
Entracque ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Cuneo, die hoch in den Bergen des Piemont liegt und von geschützten Naturlandschaften umgeben ist. Das Dorf hat enge Gassen mit traditionellen Stein- und Holzhäusern, mehrere Kirchen und Brunnen, die das Wasser als wichtige Ressource zeigen.
Der Ort entstand als Siedlung in einer Gebirgstalsohle und wurde bereits im 13. Jahrhundert mit der Kirche Sant'Antonino Martire dokumentiert, die von Mönchen erbaut wurde. Über Jahrhunderte lebte die Bevölkerung von Landwirtschaft und Forstwirtschaft, bevor später Wasserkraft und später auch Tourismus die Wirtschaft prägten.
Der Name Entracque stammt aus der lokalen Sprache und bezieht sich auf die Lage im Valle Gesso. Im Dorf sieht man traditionelle Steinhäuser mit Brunnen, die zeigen, wie Wasser schon lange ein wichtiger Teil des Lebens hier ist.
Das Dorf ist am besten mit dem Auto erreichbar, da die öffentlichen Verkehrsmittel begrenzt sind und die Straßen in den Bergen kurvig sind. Der Ort eignet sich ideal für Besuche im Frühling und Sommer zum Wandern und Radfahren, während der Winter Schnee und Möglichkeiten zum Skilanglauf bietet.
Die größte Wasserkraftanlage Europas ist in einen Berg gebaut und kann von Besuchern besichtigt werden, um zu erfahren, wie Wasser aus den Bergseen Strom erzeugt. Ein weiteres Merkmal ist das spezialisierte Wolfsmuseum, das erste in den Alpen, wo Besucher durch Gehege und Wege das Verhalten dieser Tiere kennenlernen.
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