Fiumicino, Küstengemeinde in der Metropolitanstadt Rom, Italien
Fiumicino ist eine Küstengemeinde in der Metropolitanstadt Rom in Italien, die sich über mehrere Kilometer entlang des Tyrrhenischen Meeres erstreckt. Die Siedlung besteht aus verschiedenen Ortsteilen, die Wohnviertel, Gewerbegebiete und Strandabschnitte miteinander verbinden, während die Tibermündung die nördliche Grenze markiert.
Der Ort entstand in der Neuzeit als kleine Fischersiedlung neben den antiken Hafenanlagen von Claudius und Trajan, die einst die Hauptverbindung zwischen Rom und dem Meer bildeten. Im 20. Jahrhundert wandelte sich das Gebiet durch den Bau des internationalen Flughafens grundlegend und wuchs zu einer eigenständigen Gemeinde heran.
Das Küstenleben in den älteren Vierteln dreht sich um kleine Fischerhäfen, wo Boote ihre Netze direkt am Ufer auslegen und reparieren. Die Restaurants entlang der Promenade servieren die tägliche Fangausbeute in einfachen Gerichten, die Generationen lang nahezu unverändert geblieben sind.
Die meisten Besucher gelangen über den Flughafen Leonardo da Vinci hierher und können mit Regionalzügen oder Bussen die verschiedenen Ortsteile erreichen. Die Strandabschnitte liegen meist wenige Gehminuten von den Haltestellen entfernt und bieten öffentliche Zugänge zum Wasser.
Ein Schlammvulkan brach 2013 unerwartet mitten in einem Kreisverkehr aus und türmte Schlamm und Gas mehrere Meter hoch auf. Das geologische Phänomen zog monatelang Neugierige an, bevor die Behörden die Stelle sicherten und den Verkehr umleiteten.
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