Provinz Lodi, Verwaltungsgebiet in der Lombardei, Italien.
Die Provinz Lodi liegt in der Lombardei zwischen den Flüssen Adda und Po und besteht aus ebenen Gebieten mit 61 Gemeinden. Ein dichtes Netz von Bewässerungskanälen durchzieht die Landschaft und ermöglicht intensive landwirtschaftliche Nutzung.
Das Gebiet war ursprünglich von keltischen Völkern besiedelt und wurde später unter römischer Herrschaft als Laus Pompeia gegründet, ein wichtiger Handelsplatz. Die alte Römerstadt prägte das Gebiet für Jahrhunderte und beeinflusste seine weitere Entwicklung.
Die Provinz ist seit Jahrhunderten ein landwirtschaftliches Zentrum, wo Bauern Reis, Weizen und Gemüse anbauen und traditionelle Käsesorten herstellen. Besucher können diese Handwerkstechniken in lokalen Märkten und bei saisonalen Festen erleben, die das Landleben feiern.
Die Provinzhauptstadt Lodi ist gut mit Mailand verbunden und lässt sich mit regelmäßigen Zugverbindungen erreichen. Besucher sollten sich Zeit für die Erkundung der flachen Landschaften nehmen, wo sich ländliche Dörfer und Kanäle abwechseln.
Das Gebiet beherbergt zahlreiche mittelalterliche Wassermühlen entlang seiner Kanäle, von denen viele noch heute von Bauern zum Mahlen von Reis und Getreide genutzt werden. Diese alten Bauwerke sind Zeugnisse einer Handwerkstradition, die bis heute fortbesteht.
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