Ayas, italienische Gemeinde
Ayas ist eine kleine Gemeinde im Aostatal, Italien, mit einfachen Steinhäusern und traditioneller Bergarchitektur. Das Dorf erstreckt sich mit mehreren Fraktionen wie Antagnod, Champoluc und Crest über sanfte Hänge, verbunden durch alte Steinkirchen, ein Heimatmuseum und traditionelle Häuser wie die Maison Fournier mit ihren charakteristischen hölzernen Balkonen.
Ayas entstand als Bergbauregion, in der Gold abgebaut und der dunkle Stein Pietra Ollare gewonnen wurden, was der Gegend historische wirtschaftliche Bedeutung brachte. Die alte Chamousira-Mine war einmal eine der produktivsten Goldminen der Welt, und ihre Spuren bleiben in geführten Touren durch die unterirdischen Tunnel sichtbar.
Ayas ist bekannt für die Herstellung von Holzschuhen, den sogenannten Sabots, die von lokalen Familien seit Generationen handwerklich gefertigt werden. Diese Tradition zeigt sich in den Dörfern und in den Museen, wo traditionelle Handwerkstechniken und die Kultur der Bergbauern lebendig bleiben.
Besucher können die Dörfer zu Fuß erkunden, wobei einfache Wege durch grüne Felder und Wälder führen, oder geführte Touren zur historischen Goldmine buchen. Die beste Zeit zum Wandern sind die wärmeren Monate, während Winter Skifahren in Champoluc mit über 150 Kilometern Pisten ermöglicht.
Der Film 'Le otto montagne' wurde in der Region gedreht und zeigt die Geschichte zweier Freunde in den Bergen, wodurch die schlichte Schönheit der Berglandschaften einem breiteren Publikum bekannt wurde. Besucher können den Filmlocations folgen und die Bergdörfer erkunden, die in dieser bekannten Produktion zu sehen sind.
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