Amandola, italienische Gemeinde
Amandola ist ein Dorf in der Provinz Fermo in der italienischen Region Marche, das auf einem Hügel etwa 550 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Es hat alte Stadtmauern, Türme und Tore, wobei die Torre del Podestà aus dem Jahr 1368 und die Porta di San Giacomo noch heute sichtbar sind, zusammen mit Kirchen wie Sant'Agostino im gotisch-venezianischen Stil und der romanisch-gotischen Kirche San Francesco.
Das Dorf wurde 1248 gegründet, als sich zwei Burgen namens Agello Leone und Marrubbione zu einer unabhängigen Stadtgemeinde zusammenschlossen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es von verschiedenen Herrschern kontrolliert, darunter die Familien Malatesta und Sforza sowie später die Kirche, die alle ihre Spuren in den Gebäuden und Traditionen des Ortes hinterließen.
Der Ort ist eng mit der Heiligenverehrung verbunden, besonders mit dem heiligen Antonio Migliorati, dessen Festtag am 25. Januar mit Prozessionen und Gottesdiensten gefeiert wird. Die Handwerkstradition der Möbelherstellung lebt bis heute fort, und lokale Kunsthandwerker nutzen überlieferte Techniken, um ihre Arbeiten zu schaffen.
Das Dorf liegt etwa 70 Kilometer südlich von Ancona und in der Nähe von Ascoli Piceno, was es leicht erreichbar macht. Es ist von Wanderwegen umgeben und dient als Ausgangspunkt für die Erkundung der Monti Sibillini Berge mit Möglichkeiten zum Wandern, Klettern und Pilzesammeln in den umliegenden Wäldern.
Das Dorf war im Jahr 2016 von einem starken Erdbeben betroffen, das einigen Schaden anrichtete, doch die Gemeinde arbeitet aktiv an der Instandhaltung und Wiederherstellung. Diese Erfahrung hat die Widerstandskraft der Bewohner gezeigt und ihre Entschlossenheit, den Charakter ihres Ortes zu bewahren.
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