Sirmione, Kommune in der Lombardei, Italien
Sirmione liegt am südlichen Ende des Gardasees und erstreckt sich auf einer schmalen Halbinsel, die etwa 4 Kilometer ins Wasser hineinreicht. Die Altstadt befindet sich hinter einer Festungsmauer, und kleine Gassen führen vom Burgeingang bis zur Spitze der Landzunge.
Bereits in römischer Zeit bewohnten Menschen diese Halbinsel, und in späteren Jahrhunderten entstand hier eine Festung als Schutz gegen Eindringlinge vom See her. Im Mittelalter baute die Familie Scaligeri die Burg aus und sicherte damit den gesamten südlichen Zugang.
Der Ortsname erscheint bereits in römischen Quellen und beschreibt die lange Besiedlung dieser Landzunge. Heute ziehen die warmen Quellen Besucher in die Hotels und Bäder am Uferrand, wo man das schwefelhaltige Thermalwasser nutzen kann.
Der Ort liegt etwa eine halbe Stunde Busfahrt vom Bahnhof Desenzano del Garda entfernt, und die Verbindungen fahren regelmäßig bis zum Eingang der Altstadt. Im Sommer kann es an der Zufahrt sehr voll werden, daher lohnt sich ein früher Besuch am Morgen.
Unter der Wasseroberfläche des Sees treten drei heiße Quellen aus dem Grund hervor, die Wasser mit über 69 Grad Celsius liefern. Diese Quellen haben seit der Antike Bedeutung, und man kann das warme Wasser in den Badeeinrichtungen am Ufer erleben.
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