Certosa di Garegnano, Renaissancekloster im Stadtteil Garegnano, Mailand, Italien
Das Garegnano-Kartäuserkloster ist ein Renaissancekloster in Mailand mit zwei Kreuzgängen und einer achteckigen Spire über einer quadrangulären Apsis. Die Kirche zeigt geometrische Stuckdekorationen und ein Tonnengewölbe mit künstlerischen Details.
Giovanni Visconti gründete das Kloster 1349 und stattete es mit umfangreichen Landgütern, Weinbergen und Wäldern in der Gemeinde Trenno aus. Diese großzügige Ausstattung ermöglichte es der Mönchsgemeinschaft, über Jahrhunderte hinweg zu bestehen und zu gedeihen.
Das Kloster beherbergt Wandmalereien von Simone Peterzano und Daniele Crespi, die das Leben des Heiligen Bruno und Szenen der Kreuzigung darstellen. Die künstlerische Ausgestaltung zeigt die Bedeutung dieses Ortes als spirituelles Zentrum für Kontemplation und Gebet.
Das Kloster lässt sich am besten bei geführten Touren erkunden, die freiwillige Helfer anbieten und kostenlos zugänglich sind. Es ist ratsam, voraus zu planen und die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen, da der Zugang manchmal eingeschränkt sein kann.
Der italienische Dichter Petrarca besuchte das Kloster im Sommer 1357 und fand dort Ruhe für seine schöpferische Arbeit. Später schrieb auch Lord Byron über seine Eindrücke von den Wandmalereien und teilte diese Gedanken in persönlichen Briefen mit.
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