Santa Maria in Cosmedin, Kleinere Basilika im Stadtteil Ripa, Rom, Italien.
Santa Maria in Cosmedin ist eine Basilika aus dem achten Jahrhundert im Stadtviertel Ripa nahe dem Tiber, etwa vierzig Meter lang und zwanzig Meter breit. Der siebenstöckige Glockenturm aus dem zwölften Jahrhundert erhebt sich neben dem Haupteingang mit Säulenportal, während im Inneren ein Marmorchorboden mit geometrischen Mustern und ein bischöflicher Stuhl aus der gleichen Epoche den liturgischen Raum prägen.
Im sechsten Jahrhundert entstand hier eine Diakonie zur Versorgung griechischer Flüchtlinge aus dem östlichen Mittelmeer. Papst Hadrian der Erste wandelte das Gebäude im achten Jahrhundert zur Basilika um und gab ihr die heutige liturgische Funktion.
Der Name bedeutet „Heilige Maria in Kosmedin
Die Kirche öffnet täglich von halb zehn morgens bis sechs abends ohne Eintritt, Kleidung sollte Schultern und Knie bedecken. Mehrere Buslinien halten in Gehweite, der Vorplatz liegt direkt an einer verkehrsreichen Kreuzung südlich des Forum Romanum.
Im Vorhof liegt die Bocca della Verità, eine antike Marmorscheibe mit Gesicht, die der Legende nach Lügnern die Hand abbeißt. Touristen stehen oft Schlange, um ihre Hand in den Mund der Maske zu legen und ein Foto zu machen.
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