Aqua Alexandrina, Antikes römisches Aquädukt in Rom, Italien
Das Aqua Alexandrina ist eine antike römische Wasserleitung, die sich über mehrere Kilometer von den Quellen bis in die Stadt Rom erstreckte und Wasser durch unterirdische Kanäle und erhobene Steinbögen transportierte. Heute sind noch Teilstücke dieser Anlage an verschiedenen Orten sichtbar, wo die massiven Strukturen zeigen, wie die Römer Wasser über große Entfernungen bewegten.
Der römische Kaiser Alexander Severus ließ diesen Aquädukt um das Jahr 226 errichteten, um Wasser zu den Thermen und zur Stadt zu bringen, nachdem Rom weiter gewachsen war. Dies war die letzte große Wasserleitung, die von den Römern gebaut wurde, bevor das Reich seine Grenzen erreichte.
Das Aqua Alexandrina war für die Römer ein Symbol ihrer technischen Macht und versorgte die Stadt mit Wasser für Bäder, Brunnen und den Alltag. Diese Anlage zeigt, wie sehr die Wasserbeschaffung das städtische Leben durchdrang und zur Identität Roms beitrug.
Die Überreste des Aquädukts sind an mehreren Orten rund um Rom verstreut, darunter Tor Bella Monaca und Gebiete nahe der Ringstraße. Für einen Besuch sollte man festes Schuhwerk mitbringen und ausreichend Wasser trinken, besonders an wärmeren Tagen, da die Standorte teilweise in freiem Gelände liegen.
Die Mörtel und Steine dieses Aquädukts enthalten Mineralien, die Wissenschaftler heute untersuchen, um zu verstehen, wie die Römer ihre Strukturen so lange haltbar machten. Diese Materialforschung gibt Hinweise auf antike Konstruktionstechniken, die in modernen Ingenieurwissenschaften noch Anwendung finden.
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