Museo d’Arte Contemporanea di Roma, Museum für zeitgenössische Kunst in Rom, Italien
Das Kunstmuseum für zeitgenössische Kunst in Rom nutzt ein ehemaliges Brauereigebäude in der Via Nizza und erstreckt sich in ein umgebautes Schlachthaus im Stadtteil Testaccio. Die Sammlung ist auf mehreren Etagen verteilt und zeigt italienische Werke sowie internationale Ausstellungen in wechselnden Räumen.
Die Umwandlung des Industrieareals in eine Kunstinstitution begann 1999 und führte zur offiziellen Eröffnung 2002. Der Standort wurde gewählt, um die Testaccio-Gegend neu zu beleben und Arbeiterindustriegebäude in ein Kulturzentrum zu verwandeln.
Das Museum zeigt die italienische Kunstgeschichte ab den 1960er Jahren und präsentiert Werke von Künstlergruppen wie Forma 1 und der Arte Povera Bewegung. Besucher erkennen an den ausgestellten Werken, wie italienische Künstler ihre eigene Sprache jenseits internationaler Trends entwickelten.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, samstags mit verlängerten Öffnungszeiten. Der Ort ist vollständig rollstuhlgerecht und befindet sich in einem Arbeiterquartier mit Restaurants und lokalen Geschäften in der Nähe.
Die Architektin Odile Decq entwarf einen modernen Anbau, der die industrielle Vergangenheit des Ortes mit zeitgenössischen Ausstellungsräumen verbindet. Der Kontrast zwischen den rohen Fabrikmauern und den neuen Glasstrukturen macht die räumliche Erfahrung besonders markant.
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