Sacro Cuore di Gesù, neugotische Pfarrkirche im Rione Sallustiano, Rom, Italien
Die Kirche Sacro Cuore di Gesù ist ein neugotischer Bau an der Via Piave im römischen Rione Sallustiano, errichtet 1914–1916 nach einem Entwurf von Aristide Leonori. Die Fassade hinter einem schmiedeeisernen Gitter hat einen zentralen Vorbau mit einer fünfarkadigen Loggia, die über zwei seitliche Rampen erreichbar ist. Im Inneren trennen Säulen drei Schiffe und tragen ein Matroneum; es gibt Spitzbogengewölbe und Münchner Glasfenster mit Heiligen, deren Namen den Angehörigen Leonoris entsprechen.
Aristide Leonori entwarf die Kirche, die zwischen 1914 und 1916 erbaut wurde. Der ursprüngliche Plan sah die Fassade an der Via XX Settembre vor, doch sie wurde zur Via Piave hin errichtet. Die Kirche gehört den Ancelle del Sacro Cuore di Gesù, deren Konvent angebaut ist; der unverweste Leichnam der Gründerin Rafaela Porras y Ayllón liegt in einer Kapelle links.
Die Kirche trägt den Namen des Heiligen Herzens Jesu und ist ein Ort, an dem täglich Gläubige zum Beten kommen. Menschen aus der Nachbarschaft nutzen diesen Platz für ihre persönlichen Andachten und kirchlichen Feiern.
Die Kirche steht an der via Piave im Rione Sallustiano, von der Straße durch ein schmiedeeisernes Gitter abgesetzt. Der Haupteingang ist über zwei seitliche Rampen erreichbar, die zu einer Loggia mit fünf Arkaden am Fuß des mittleren Vorbaus führen. Das Innere gliedert sich in drei Schiffe mit Säulen, die ein Matroneum tragen; die Pfeifenorgel steht auf der Empore der Gegenfassade.
Die Glasfenster über dem Matroneum stammen aus München; die dargestellten Heiligen tragen die Namen der Familienmitglieder des Architekten Aristide Leonori. Im kurzen Querschiff zeigen sie auf der einen Seite die Einsetzung der Eucharistie und das Opfer Melchisedechs, auf der anderen die Anbetung der Eucharistie durch alle Völker.
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