Villa Gregoriana, Historischer Park in Tivoli, Italien
Villa Gregoriana ist ein Park in Tivoli, Italien, der sich über mehrere Ebenen entlang einer Schlucht erstreckt. Die Landschaft umfasst Höhlen aus Kalkstein, Terrassen mit einheimischen Pflanzen und einen Wasserfall von 120 Metern Höhe (394 Fuß), der durch die Umleitung des Flusses Aniene entstand.
Im Jahr 1834 beauftragte Papst Gregor XVI. den Architekten Giuseppe Jappelli mit der Umleitung des Flusses Aniene durch künstliche Tunnel, um Tivoli vor Überschwemmungen zu schützen. Ingenieure des 19. Jahrhunderts sprengten das Gestein und schufen eine Schlucht, die heute das Herzstück des Parks bildet.
Der Name geht auf Papst Gregor XVI. zurück, der das Projekt zur Rettung von Tivoli vor Überschwemmungen initiierte. Besucher können heute die Grotten und Aussichtspunkte erkunden, die zeigen, wie Natur und menschliches Eingreifen miteinander verschmelzen.
Die Wege führen über Stufen und Terrassen zu verschiedenen Höhlen und Aussichtspunkten; festes Schuhwerk ist empfehlenswert wegen der unebenen Oberflächen. Geländer sichern die Pfade entlang der Schlucht, aber einige Abschnitte erfordern gute Mobilität und Trittsicherheit.
Die Ingenieure sprengten einen doppelten Tunnel von über 300 Metern Länge durch massiven Fels, um das Wasser abzuleiten. Dieser Eingriff zählt zu den größten Wasserbauprojekten des 19. Jahrhunderts und veränderte die gesamte Landschaft von Tivoli dauerhaft.
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