Tempel der Vesta, Römischer Tempel in Tivoli, Italien.
Der Tempel der Vesta ist ein römischer Tempel in Tivoli mit zehn erhaltenen korinthischen Säulen, die einen betonnen Sockel mit Travertinblöcken tragen und eine verzierte Friese mit Bukranien und Girlanden zeigen. Die runde Struktur sitzt oberhalb des Flusses Aniene und begeht damit einen klassischen Standort für einen religiösen Ort.
Die Struktur stammt aus dem späten 2. Jahrhundert v. Chr. und wurde von Lucius Gellius erbaut als Heiligtum für eine römische Gottheit. Im Mittelalter wurde das Gebäude in eine Kirche namens Santa Maria Rotunda umgewandelt und diente der Gemeinde für viele Jahrhunderte.
Der Tempel zeigt eine Mischung aus italienischen Baustilen und griechischen Einflüssen, die sich in seiner hohen zylindrischen Basis und der kassettierten Decke widerspiegeln. Besucher können diese Verbindung heute noch in den erhaltenen architektonischen Details erkennen.
Der Ort liegt oberhalb des Aniene-Flusses an einem leicht erhöhten Standort mit regelmäßigen Öffnungszeiten und geführten Touren. Besucher sollten das Terrain erkunden und die architektonischen Details aus nächster Nähe betrachten, um die römische Konstruktion vollständig zu verstehen.
In den 1790er Jahren plante ein englischer Adliger namens Lord Bristol, die gesamte Tempelstruktur auseinander zu nehmen und nach London zu transportieren. Dieses ehrgeizige Vorhaben wurde jedoch nie verwirklicht und die Überreste stehen noch heute an ihrem ursprünglichen Ort.
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