Lentini, Antike griechische Siedlung im Südosten Siziliens, Italien.
Lentini ist eine Gemeinde im Freien Gemeindekonsortium Syrakus in der Provinz Syrakus im südöstlichen Sizilien und liegt etwa 35 Kilometer nordwestlich von Syrakus am südlichen Rand der Ebene von Catania. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über hügeliges Gelände zwischen dem künstlichen See und landwirtschaftlich genutzten Flächen mit alten Stadtteilen und neueren Vierteln.
Griechische Siedler aus Naxos gründeten die Kolonie Leontinoi im Jahr 729 vor Christus auf fruchtbarem Boden zwischen zwei Hügeln. Die Stadt fiel 346 vor Christus dauerhaft unter die Kontrolle von Syrakus und blieb dort bis zur Eingliederung ins Römische Reich.
Das Fest der Heiligen Alphius, Philadelphus und Cyrinus findet jeden Mai statt, mit weißgekleideten Läufern namens Nuri, die Blumen durch die Straßen tragen.
Das Gemeindegebiet ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt und produziert Getreide, Oliven und die roten Tarocco-Blutorangen, die in den Ebenen rund um den See angebaut werden. Die Sommermonate können sehr heiß werden, daher empfehlen sich Besuche im Frühjahr oder Herbst, wenn die Temperaturen moderater ausfallen.
Der künstliche See nördlich der Stadt erstreckt sich über etwa fünf Kilometer Länge und drei Kilometer Breite und entstand in den 1970er Jahren nach umfangreichen Renaturierungsarbeiten auf ehemaligem Sumpfland. Heute beherbergt das Gewässer zahlreiche Fischarten und dient als Wasserreservoir für die landwirtschaftlich genutzten Ebenen ringsum.
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