Sulden, Bergdorf in Trentino-Südtirol, Italien
Sulden ist ein Bergdorf in Südtirol, das auf etwa 1.900 Meter Höhe am Fuße des Ortler liegt und eine Skiregion mit zahlreichen Aufstiegsanlagen bildet. Das Gelände erstreckt sich über mehrere Ebenen mit Pisten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und verbindet Wohnbereiche mit großflächigen Skipisten.
Die Siedlung entstand als Bergbauerngemeinschaft in einer abgelegenen Höhenlage und wurde erst im 19. Jahrhundert durch österreichische Medienberichte überregional bekannt. Der Ruf als extremer Bergort führte später zur touristischen Erschließung durch den Skitourismus.
Der Ort trägt den Namen der Schlucht, durch die der Zufluss fließt, und die Bergdorfkultur ist heute noch in der Art sichtbar, wie Menschen die Höhenlagen nutzen und sich an die Natur anpassen. Die Tradition der Berghöfe und die Verbundenheit mit dem Bergsteigen prägen bis heute das Leben hier.
Der Ort ist am besten in den Wintermonaten erreichbar, wenn die Straßen geräumt sind, da die Höhenlage zu Schneefall und schlechten Bedingungen führt. Besucher sollten auf alpine Wetterbedingungen vorbereitet sein und warme Kleidung sowie robustes Schuhwerk mitbringen.
Ein bemerkenswerter Aspekt ist die Anwesenheit einer Yakzucht, die asiatische Bergkultur mit den europäischen Alpen verbindet und eine seltene kulturelle Brücke darstellt. Diese Herde zeigt, wie alpine Regionen sich an neue Nutztiere anpassen und gleichzeitig ihre traditionelle Rolle bewahren.
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