Bahnhof Roma Termini, Zentraler Bahnhof in Esquilino, Italien
Roma Termini ist ein Kopfbahnhof im römischen Stadtteil Esquilino, der als wichtigster Eisenbahnknotenpunkt Italiens dient. Das Gebäude erstreckt sich über 32 Gleise unter einem modernistischen Bogendach aus segmentierten Elementen, während sich Geschäfte und Dienstleistungen auf drei Etagen verteilen.
Eine provisorische Station öffnete hier 1863 unter Papst Pius IX., um die ersten Eisenbahnlinien der Stadt zu verbinden. Der heutige Bahnhof wurde 1950 fertiggestellt, nachdem die Bauarbeiten während des Zweiten Weltkriegs unterbrochen worden waren.
Der Bahnhof liegt neben den Diokletiansthermen aus der Antike, deren lateinischer Name für Badeanlagen dem Gebäude seinen heutigen Namen gab. Reisende können diese Verbindung zur römischen Vergangenheit direkt vor dem Eingang sehen, wo Reste alter Mauern noch erhalten sind.
Der Bahnhof verbindet Rom mit großen italienischen Städten und internationalen Zielen wie München oder Wien durch etwa 850 tägliche Zugverbindungen. Die Orientierung fällt durch die übersichtliche Anordnung der Gleise und die zentrale Lage der Informationspunkte leicht.
Ein Abschnitt der Servianischen Mauer aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. steht direkt vor dem Bahnhof und verbindet moderne Verkehrswege mit der antiken Stadtbefestigung. Diese Mauerreste sind über 2.000 Jahre alt und erinnern daran, dass die Stadt einst viel kleiner war als heute.
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