Päpstliches Orientalisches Institut, Päpstliches Institut nahe Santa Maria Maggiore, Rom, Italien
Das Päpstliche Orientalische Institut ist eine akademische Einrichtung in Rom, nahe der Basilika Santa Maria Maggiore, die sich auf das Studium der östlichen christlichen Kirchen spezialisiert hat. Es verfügt über zwei Fakultäten, eine für östliche Kirchenwissenschaften und eine für östliches Kirchenrecht.
Papst Benedikt XV. gründete das Institut im Jahr 1917, um die Erforschung der östlichen christlichen Kirchen in Rom zu fördern. Ab 1922 übernahm die Gesellschaft Jesu die Leitung und führt das Institut bis heute.
Das Institut ist eine der wenigen Einrichtungen weltweit, die sich ausschließlich dem Studium der östlichen christlichen Kirchen widmet, von der byzantinischen bis zur koptischen Tradition. Wer durch die Räume geht, begegnet Texten, Liturgien und Rechtstraditionen, die im Westen kaum bekannt sind.
Das Institut liegt im Herzen Roms und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Wer die Bibliothek nutzen möchte, sollte sich im Voraus über die Zugangsbedingungen informieren, da sie in erster Linie für Forscher und Studenten bestimmt ist.
Das Institut teilt seinen Campus und viele Ressourcen mit der Päpstlichen Universität Gregoriana und dem Päpstlichen Bibelinstitut, sodass Studierende auf die Einrichtungen aller drei Häuser zugreifen können. Diese Zusammenarbeit macht diesen Teil Roms zu einem ungewöhnlichen Knotenpunkt für religiöse und historische Studien.
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