Sacello di San Zenone, Kapelle aus dem 9. Jahrhundert in der Basilika Santa Prassede, Rom, Italien.
Das Sacello di San Zenone ist eine kleine Kapelle innerhalb der Basilika Santa Prassede in Rom, deren Wände und Decken vollständig mit Mosaiken bedeckt sind. Die goldenen Hintergründe und die religiösen Figuren erstrecken sich ohne Unterbrechung über jede Oberfläche des Raums.
Papst Paschal I. ließ die Kapelle im frühen 9. Jahrhundert als Grabstätte für seine Mutter errichten. Sie wurde in die bestehende Basilika eingebettet und hat ihre ursprüngliche Ausstattung weitgehend bewahrt.
Der Name der Kapelle geht auf den römischen Märtyrer Zenon zurück, dessen Gebeine Paschalis I. aus den Katakomben der Praetextatus-Gruft hierher bringen ließ. An der linken Wand halten Agnes, Pudenziana und Praxedis mit verhüllten Händen ihre Märtyrerkrone; Theodora, die Mutter des Papstes, trägt einen quadratischen Nimbus, ein Zeichen dafür, dass sie bei der Ausführung des Mosaiks noch lebte.
Der Raum ist sehr klein, daher empfiehlt es sich, langsam einzutreten und dem Blick Zeit zu lassen, sich an das Licht zu gewöhnen. Eine Münze aktiviert die Beleuchtung und ermöglicht es, die Mosaiken in voller Helligkeit zu sehen.
In dieser Kapelle ruhen die Reliquien des heiligen Zeno, die zur Zeit Paschalis' I. aus den Katakomben des Praetextatus hierher gebracht wurden. Im Mosaik der linken Nische erscheint seine Stifterin Theodora mit einem quadratischen Nimbus, ein Zeichen dafür, dass sie bei der Ausführung noch lebte.
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