Santi Vito, Modesto e Crescenzia, Katholische Kirche aus dem 6. Jahrhundert im Rione Esquilino, Rom, Italien
Santi Vito, Modesto e Crescenzia ist eine Kirche im Rione Esquilino aus dem 6. Jahrhundert mit zwei unterschiedlichen Fassaden: eine Marmorfassade an der Via Carlo Alberto und eine rustikale Backsteinfront an der Via San Vito. Das Gebäude verbindet diese beiden Zugänge und prägt das Straßenbild des Viertels mit seinen zwei kontrastierenden Seiten.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus der Zeit von Papst Leo III. zwischen 795 und 816. Sie erhielt ihren Kardinalstitel 1088 unter Leo von Ostia, was ihre Bedeutung in der frühmittelalterlichen Kirche widerspiegelt.
Im Inneren findet man Fresken der Madonna mit Kind und Heiligen, die von Antoniazzo Romano 1483 gemalt wurden. Diese Werke dienten Gläubigen als visuelle Hilfe zum Gebet und zur Verehrung der Heiligen.
Das Gebäude liegt in der Nähe des Bogens des Gallienus und ist von zentralen Orten Roms leicht zu erreichen. Die Kirche hält regelmäßige Messen ab und kann von beiden Seiten betreten werden, je nachdem welcher Straße man folgt.
Ein Stein in der rechten Seitenschiff stammte ursprünglich von einem antiken Grabmal und galt im Mittelalter als Heilmittel gegen Tollwut. Pilger suchten ihn auf, um Schutz vor dieser gefürchteten Krankheit zu erbitten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.