Esquiline Necropolis, Antike Nekropole auf dem Esquilin-Hügel, Rom, Italien
Das Esquilin-Gräberfeld war ein Bestattungsplatz auf dem Esquilin-Hügel in Rom, der sich unter dem heutigen Piazza San Martino ai Monti und Piazza Vittorio Emanuele II erstreckte. Die archäologischen Funde aus dieser Anlage zeigen eine Vielfalt von Bestattungstypen und Grabbeigaben aus verschiedenen Zeitperioden.
Das Gräberfeld entstand im 8. Jahrhundert v. Chr. und wurde über Jahrhunderte hinweg als Bestattungsort genutzt, bis die Gegend um 38 v. Chr. von Maecenas in Gärten umgewandelt wurde. Diese Umgestaltung markierte das Ende der Nutzung als Nekropole und der Übergang zu einer neuen Funktion der Gegend.
Die Grabbeigaben zeigen, wie sich die Bestattungspraktiken im Laufe der Zeit veränderten und welche Gegenstände den Verstorbenen ins Jenseits mitgegeben wurden. Diese Objekte erzählen von den alltäglichen Aktivitäten und sozialen Unterschieden der damaligen Bevölkerung.
Die Grabungsstätte liegt unter den modernen Plätzen der Stadt und ist heute nicht sichtbar, aber die ausgegrabenen Gegenstände können in Museen besichtigt werden. Das Antiquarium Forense und das Museo Centrale Montemartini zeigen die Funde aus den Grabungen und bieten einen guten Überblick über das, was dort gefunden wurde.
Einer der Grabkammern enthält ein besonders altes römisches Wandgemälde mit einer Darstellung einer historischen Szene. Dieses Fresko gilt als eines der ältesten bekannten Beispiele dieser Art der bildlichen Erzählung in der römischen Malerei.
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