Kapitolinischer Tempel, Römischer Tempel auf dem Kapitolinischen Hügel, Rom, Italien.
Der Tempel von Jupiter Optimus Maximus war ein römisches Heiligtum auf dem Kapitol, das aus drei nebeneinander liegenden Räumen für Jupiter, Juno und Minerva bestand. Das Bauwerk stand auf einem großen rechteckigen Podium, umgeben von Säulen, die den Eingangsbereich und die Seiten umschlossen.
Die Weihe des Tempels erfolgte im Jahr 509 v. Chr., als Rom zur Republik wurde, und der Bau löste frühere etruskische Kultstätten ab. Brände zerstörten das Heiligtum mehrmals, und jedes Mal wurde es nach dem ursprünglichen Plan wieder aufgebaut, bis die Anlage im 6. Jahrhundert aufgegeben wurde.
Feldherren legten vor Kriegszügen hier Eide ab und kehrten nach Siegen zurück, um dem höchsten Gott der Stadt zu danken. Die drei Gottheiten – Jupiter mit seinem Blitz, Juno als Beschützerin und Minerva als Göttin der Weisheit – wurden in getrennten Räumen verehrt, was die römische Vorstellung von göttlicher Ordnung widerspiegelte.
Die Fundamente und einzelne Steinblöcke liegen hinter dem Konservatorenpalast und sind während der Öffnungszeiten der Kapitolinischen Museen zugänglich. Der Bereich ist ebenerdig, aber es kann eng werden, wenn mehrere Besuchergruppen gleichzeitig vor Ort sind.
Das Heiligtum besaß ein goldenes Dach und eine riesige Statue des Jupiter aus Ton und Gold, die mehrere Meter hoch war. Die Anlage blieb mehr als ein Jahrtausend das wichtigste religiöse Bauwerk der Stadt und wurde noch im 4. Jahrhundert n. Chr. restauriert.
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