Temple of Jupiter Custos, Römischer Tempel auf dem Kapitolinischen Hügel, Italien.
Der Tempel des Jupiter Custos ist eine römische Tempelanlage auf dem Kapitol mit weißen Marmorsäulen, die auf einer erhöhten Plattform standen und durch breite Steinstufen zugänglich waren. Die Struktur folgte römischem Bauplan mit einer zentralen Kammer, die drei Gottheiten - Jupiter, Juno und Minerva - gewidmet war.
Die Konstruktion begann 509 v. Chr. als eines der ersten großen Heiligtümer Roms und verschmolz etruskische und griechische Baustile. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach renoviert und erweitert, bis es seine endgültige Form erhielt.
Der Tempel war den Römern ein heiliger Ort, wo Priester Opfergaben für Jupiter darbrachten und die Bürger wichtige Entscheidungen berieten. Das Gebäude verkörperte die Macht Roms und zog Pilger aus dem ganzen Reich an.
Die Reste des Tempels sind heute als Steinfundamente und Säulenfragmente sichtbar, die man am besten während eines Besuchs der Kapitolinischen Museen erkunden kann. Der Ort ist zugänglich für Besucher, die bereits auf dem Hügel unterwegs sind und einen Überblick über die archäologischen Schichten gewinnen möchten.
Das Dach war einst mit Goldblechen bedeckt und enthielt einen bronzenen Streitwagen, ein spektakuläres Merkmal, das 296 v. Chr. von Handwerkern erneuert wurde, die auch die berühmte kapitolinische Wölfin schufen. Diese goldene Ausschmückung machte das Heiligtum zu einem der glänzendsten Bauwerke Roms und konnte aus großer Entfernung gesehen werden.
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