Sant’Omobono, Mittelalterliche Kirche am Kapitolinischen Hügel, Rom, Italien
Sant'Omobono ist eine mittelalterliche Kirche am Fuß des Kapitolshügels in Rom, die sich an der Ecke der Via Petroselli und des Vico Jugario befindet. Das Gebäude hat eine schlichte Fassade und liegt direkt über archäologischen Überresten antiker römischer Tempel.
Das Gebäude wurde 1401 ursprünglich als San Salvatore in Portico errichtet und erhielt 1575 seinen heutigen Namen, als es der Zunft der Schneider übergeben wurde. Diese Umbenennung markierte einen wichtigen Moment in der Geschichte des Ortes und seiner Verbindung zur lokalen Handwerksgemeinde.
Die Kirche ist dem heiligen Homobonus geweiht, dem Schutzpatron der Schneider und Kaufleute, und spiegelt die lange Verbindung des Ortes zur Handwerksgilde wider. Besucher können noch heute die Bedeutung dieser Verbindung in der Widmung und den Details des Platzes spüren.
Die Kirche ist leicht zugänglich über die Via Petroselli und liegt unmittelbar neben dem archäologischen Ausgrabungsgebiet, sodass Besucher Kirche und antike Ruinen an einem Ort erkunden können. Die Umgebung ist verkehrsreich, aber gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Unter der Kirche liegen die Überreste von zwei römischen Tempeln, die aus dem 6. Jahrhundert vor Christus stammen, was diesen Ort zu einer faszinierenenden Schicht verschiedener Epochen macht. Wenn man die Kirche besichtigt, betritt man unwissentlich ein Gebäude, das auf Grundmauern steht, die älter sind als die Stadt Rom selbst in ihrer klassischen Form.
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