Castelluccio, Bergdorf in Norcia, Italien.
Castelluccio ist ein Dorf auf 1452 Metern Höhe auf einem Hügel, von dem aus man drei Hochebenen überblickt: Piano Grande, Pian Piccolo und Pian Perduto im Nationalpark Monti Sibillini. Das Dorf besteht aus mehreren steinernen Häusern, die auf dem Berghang verteilt sind und von einer wechselvollen Landschaft umgeben sind.
Das Dorf wurde im 13. Jahrhundert gegründet und wurde später durch Erdbeben geprägt, die seine Geschichte als isolierte Bergsiedlung bestimmten. Ein schweres Erdbeben im Jahr 2016 verursachte erhebliche Zerstörungen und veränderte das Bild des Ortes nachhaltig.
Die umgebenden Felder sind für ihre Linsen bekannt, die seit Generationen mit traditionellen Methoden ohne chemische Zusätze angebaut werden. Diese Anbauweise prägt das Aussehen der Landschaft und ist Teil der lokalen Identität.
Das Dorf ist über Bergstraßen mit mehreren engen Kurven erreichbar, die besonders im Winter bei Schneefall schwierig zu befahren sind. Besucher sollten sich auf wechselhafte Wetterbedingungen und teilweise unbefestigte Wege im Umland einstellen.
Von Mai bis Juli verwandeln sich die Ebenen unterhalb des Dorfes in ein farbenfrohes Blütenmeer, wenn Mohnblumen, Kornblumen und andere Wildkräuter neben den Lentilienfeldern erblühen. Dieses jährliche Naturschauspiel zieht Besucher und Fotografen in die Region.
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