Temple of Juno Moneta, Römischer Tempel auf dem Kapitolinischen Hügel, Italien
Der Tempel der Juno Moneta war ein römisches Heiligtum auf dem Kapitolinischen Hügel, das als Religionsstätte und Aufbewahrungsort der Staatskasse diente. Das Gebäude war über vier Jahrhunderte lang die Hauptmünzstätte Roms und prägte Münzen, bis die Produktion unter Kaiser Domitian an einen anderen Ort verlegt wurde.
Die Errichtung wurde 384 v. Chr. angekündigt und das Gebäude 344 v. Chr. an der Stelle des früheren Hauses des Manlius Capitolineus eingeweiht. Dieser Ort wurde zum Zentrum der römischen Währungsproduktion und Finanzverwaltung.
Der Tempel war Heimat heiliger Gänse, die nach römischer Überlieferung die Bürger 390 v. Chr. vor gallischen Eindringlingen warnten und zum Symbol der Wachsamkeit wurden. Diese Vögel spielten eine wichtige Rolle im religiösen Leben des Ortes.
Das Gelände liegt auf dem Kapitolinischen Hügel in Rom und ist heute teilweise zugänglich, obwohl viele Teile zerstört oder überlagert sind. Besucher sollten bedenken, dass die Überreste begrenzt sichtbar sind und es sinnvoll ist, sich zuerst über die Geschichte zu informieren.
Der Name "Moneta" wird häufig als Ursprung der modernen Wörter "Geld" und "monetär" in vielen Sprachen betrachtet. Diese sprachliche Verbindung zeigt, wie tiefgreifend die Bedeutung dieser Stätte für die römische Finanzwelt war.
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