Monte Testaccio, Römischer archäologischer Hügel in Testaccio, Italien
Der Monte Testaccio ist ein künstlicher Hügel, der sich aus abgebrochenen römischen Keramikgefäßen zusammensetzt und etwa einen Kilometer Umfang hat. Das Gelände wurde mit den Zeit auch als Wohngebiet genutzt und birgt heute noch archäologische Überreste unter seinen Schichten.
Die Anhäufung bildete sich zwischen 140 v. Chr. und 250 n. Chr. aus weggeworfenen Behältern, die Olivenöl zum Hafen am Tiber transportierten. Das Wachstum des Hügels spiegelt die enorme Menge an Importen wider, die Rom damals brauchte.
Der Hügel trägt die Spuren des antiken Handels in Form von Keramikscherben mit Inschriften, die Auskunft über Herkunft und Inhalt der Waren geben. Diese Überreste erzählen von der Bedeutung, die Olivenöl für das tägliche Leben Roms hatte.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und erlaubt direkten Zugang zu den archäologischen Überresten, die man von verschiedenen Seiten erforschen kann. Es gibt auch Stufen und Wege, um den Hügel hochzusteigen und die Aussicht auf die Umgebung zu genießen.
Der Hügel wurde aus so vielen zerbrochenen Behältern aufgebaut, dass er heute ein wichtiger Ort ist, um die römische Wirtschaft zu studieren. Die Schichten enthalten noch immer Hinweise auf einzelne Handelsrouten und wie oft Schiffe die gleiche Route fuhren.
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