Santa Maria dei Miracoli, Barockkirche an der Piazza del Popolo, Rom, Italien
Santa Maria dei Miracoli ist eine barocke Kirche mit einem achteckigen Kuppeldach und ovalem Grundriss, die von 1675 bis 1681 erbaut wurde. Zehn Statuen von Heiligen zieren die äußere Balustrade und verleihen dem Gebäude sein markantes Erscheinungsbild.
Der Kardinal Girolamo Gastaldi beauftragte 1675 den Architekten Carlo Rainaldi mit dem Bau, wobei Carlo Fontana das Projekt bis zur Fertigstellung 1681 fortsetzte. Diese Zusammenarbeit zweier führender Architekten machte sie zu einem wichtigen Beispiel für barocke Baukunst in Rom.
Das Werk stammt aus einer Zeit, als Rom barocke Kirchen mit besonderen architektonischen Details ausstattete. Der Innenraum zeigt, wie die Stadt damals religiöse Räume gestaltet hat, um Gläubige anzuziehen und zu beeindrucken.
Das Gebäude steht am Zusammentreffen der Via del Corso und der Via di Ripetta und ist Teil der bekannten Tridents-Straßenanordnung. Besucher finden es leicht, da es sich an einer der zentrale Ecken der Altstadt befindet und gut zu Fuß erreichbar ist.
Die Säulen des Gebäudes stammen ursprünglich von den niemals realisierten Glockentürmen der Petersbasilika, die Gian Lorenzo Bernini entworfen hatte. Diese wiederverwendeten Materialien verbinden es mit einem der wichtigsten architektonischen Projekte der Stadt.
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