Santa Maria in Montesanto, Kleine Basilika am Piazza del Popolo, Rom, Italien
Santa Maria in Montesanto ist eine Basilika in Rom zwischen Via del Corso und Via del Babuino am Piazza del Popolo. Die Kuppel ruht auf einem zwölfeckigen Tambour und bildet mit der benachbarten Kirche ein symmetrisches Paar am Eingang zur Altstadt.
Kardinal Girolamo Gastaldi begann den Bau 1662 unter Papst Alexander VII mit dem Architekten Carlo Rainaldi. Gian Lorenzo Bernini und Carlo Fontana führten die Arbeiten fort und schlossen sie 1679 ab.
Der Bau wird seit 1953 als Kirche der Künstler bezeichnet und feiert jeden Sonntag eine Messe für Vertreter aus Kunst und Kultur. Die Tradition verbindet den Ort mit dem kreativen Leben der Stadt und zieht regelmäßig Maler, Musiker und Schriftsteller an.
Die Kirche ist von Montag bis Freitag zwischen 17:30 und 19:30 Uhr sowie sonntags von 11:30 bis 13:30 Uhr für Messen und Besichtigungen geöffnet. Der Eingang liegt direkt an der belebten Piazza und ist zu Fuß leicht zu erreichen.
Über dem Hauptaltar hängt ein Marienbild aus dem 15. Jahrhundert, das der Legende nach von einem elfjährigen Mädchen gemalt wurde. Die Darstellung gilt als wundertätig und zieht viele Gläubige an, die vor ihr beten.
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