Palazzo Rondinini, Palast aus dem 18. Jahrhundert an der Via del Corso, Rom, Italien.
Der Palazzo Rondinini ist ein Stadtpalast aus dem 18. Jahrhundert an der Via del Corso in Rom mit einer symmetrischen Fassade, zwei Eingangsportalen und einem von Säulen getragenen Balkon im Hauptgeschoss. Die Fenster im Erdgeschoss sind mit aufwändigen Rahmen verziert, während die Innenräume großzügige Proportionen und Dekorelemente aus der Entstehungszeit aufweisen.
Der Marquis Giuseppe Rondinini beauftragte die Architekten Gabriele Valvassori und Alessandro Dori mit dem Entwurf des Palastes, der 1764 fertiggestellt wurde. Im frühen 20. Jahrhundert wechselte das Gebäude mehrmals den Besitzer, und die Kunstsammlung wurde auf verschiedene Institutionen aufgeteilt.
Der Palazzo Rondinini beherbergte einst eine der bedeutendsten Privatsammlungen Roms, darunter antike Skulpturen und Gemälde aus mehreren Jahrhunderten. Eines der bekanntesten Werke war Michelangelos unvollendete Pietà Rondanini, die sich heute im Castello Sforzesco in Mailand befindet.
Der Palazzo liegt an der belebten Via del Corso, die für Fußgänger leicht zugänglich ist, sodass die Fassade jederzeit von der Straße aus besichtigt werden kann. Der Innenbereich ist für die Öffentlichkeit in der Regel nicht zugänglich, es sei denn, es gibt spezielle Veranstaltungen oder organisierte Führungen.
Johann Wolfgang von Goethe besuchte den Palazzo während seines Aufenthalts in Rom und beschrieb die Kunstsammlung in seinen Aufzeichnungen. Sein Bericht gehört zu den ausführlichsten Zeugnissen darüber, was das Gebäude einst enthielt.
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