Palazzo Braschi, Neoklassizistischer Palast und Museum nahe der Piazza Navona, Rom, Italien
Der Palazzo Braschi ist ein neoklassizistisches Gebäude mit vier Geschossen und befindet sich unweit der Piazza Navona. Das Innere wird durch eine monumentale Treppe mit achtzehn Granitsäulen geprägt, während kunstvoll bearbeitete Stuckaturen die Wände der verschiedenen Hallen verzieren.
Die Bauarbeiten begannen 1790 für den Herzog Luigi Braschi Onesti, einen Neffen von Papst Pius VI., wurden aber durch die napoleonische Besatzung unterbrochen. Die Arbeiten wurden erst 1802 abgeschlossen, nachdem die politischen Störungen vorbei waren.
Der Name des Palazzo verweist auf die Familie Braschi, die während des 18. Jahrhunderts Einfluss in Rom hatte. Heute können Besucher in den Räumen Kunstwerke und Objekte sehen, die das Alltagsleben und die Kultur Roms über mehrere Jahrhunderte zeigen.
Der Museumszugang liegt an der Via San Pantaleo, wo man sich leicht orientieren kann. Die Ausstellungen erstrecken sich über mehrere Etagen mit Informationen zur römischen Geschichte, sodass man Zeit für einen gründlichen Rundgang einplanen sollte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude etwa 300 Flüchtlingsfamilien als vorübergehendes Zuhause. Die Spuren dieser Zeit sind in beschädigten Fresken zu sehen, die von Heizfeuern stammten, die in den Räumen entzündet wurden.
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