San Biagio della Pagnotta, Armenische Nationalkirche in der Via Giulia, Rom, Italien
San Biagio della Pagnotta ist eine armenische Nationalkirche an der Via Giulia in Rom. Die Fassade präsentiert sich eingeschössig mit vier Säulen, die das Eingangsportal flankieren, und zeigt über dem Eingang ein Fresko des Heiligen Blasius.
Das Gebäude reicht in Formen bis vor das 10. Jahrhundert zurück. Es wurde 1072 unter Papst Alexander II. grundlegend umgebaut, unter der Aufsicht des Abtes Domenico aus dem zugehörigen Kloster.
Der Name Pagnotta entstand im 16. Jahrhundert, weil an diesem Ort während des Festes des Heiligen Blasius geweihte Brötchen an Besucher verteilt wurden. Diese Tradition prägte die Identität des Ortes und ist bis heute in seinem Namen bewahrt.
Das Gebäude befindet sich an einer belebten Straße in der Altstadt, lässt sich aber leicht finden und ist von außen zugänglich. Es ist hilfreich, frühmorgens oder am frühen Abend vorbeizukommen, da dies die wahrscheinlichsten Zeiten für einen Besuch sind.
Das Gebäude bewahrt eine besondere Reliquie: ein Fragment aus dem Hals des Heiligen Blasius, das am Eingang während seines Festtages am 3. Februar gezeigt wird. Diese seltene und heilige Gabe macht den Ort für Pilger und Gläubige besonders bedeutsam.
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