Helenamausoleum, Antikes Kaisermausoleum in Tor Pignattara, Italien.
Das Mausoleum der Helena ist ein zylindrisches Grabmal aus der Antike, das aus zwei konzentrisch angeordneten Steinmantel besteht und einen oktagonalen inneren Raum aufweist. Seine Wände sind mit Nischen und bogenförmigen Öffnungen durchbrochen, die Licht in das Innere lassen und die Gesamtkonstruktion gliedern.
Das Grabmal wurde in den 320er Jahren errichtet, als Kaiser Konstantin ein Ehrenmal für seine Mutter plante und die Struktur so konzipierte, dass sie auch als sein eigenes Grab dienen konnte. Der Bau zeigt die technischen und künstlerischen Fähigkeiten der spätrömischen Architektur in dieser Zeit.
Der Name des Ortes erinnert noch heute an die mittelalterliche Bezeichnung "Torpignattara", die sich auf die Keramikfragmente bezieht, die in die Struktur eingebaut wurden. Besucher können die ungewöhnliche Konstruktionsweise erkennen, die zeigt, wie römische Baumeister praktische Lösungen für statische Herausforderungen fanden.
Der Zugang zum Grabmal erfordert vorherige Anmeldung und ist auf bestimmte Öffnungszeiten beschränkt, wenn das Gebäude für Besucher zugänglich ist. Es ist hilfreich, sich vorher über aktuelle Besuchsmöglichkeiten zu informieren, da die Zugänglichkeit begrenzt sein kann.
Die Konstruktion integriert absichtlich Bruchstücke von Tonkrügen in die Kuppel, wodurch deren Gewicht deutlich reduziert wurde. Diese praktische Bauweise war damals innovativ und hilft heute noch bei der Stabilität der Gewölbestruktur.
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